Kommt der Klimawandel jetzt in der Bilanz an?

Für Land- und Forstwirte beginnt das Wirtschaftsjahr zum 01.07 und endet zum 30.06. des Folgejahres.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde  vor etwa 9 Jahren veröffentlicht  und ist daher möglicherweise nicht mehr aktuell. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

Dies ergibt sich aus § 4a EStG. Der Zeitraum wurde so gewählt, da im Regelfall bis Ende Juni die alte Ernte fast aufgebraucht ist – aber die neue Ernte noch nicht eingefahren ist.

Das bedeutet, dass die Menge der zu erfassenden Vorräte zu diesem Zeitpunkt für die Landwirte äußerst günstig ist.

Für das Wirtschaftsjahresende 2013/2014 zum 30.06.2014 könnte sich für dieses Jahr jedoch eine Besonderheit ergeben. Durch das zeitige Einsetzen der Vegetationsperiode in diesem Frühjahr könnte es möglich sein, dass in einigen Landesteilen bereits Ende Juni mit dem Dreschen der Ernte begonnen wird.

Steuerlich ergibt das dann den Effekt, dass in der Bilanz des Wirtschaftsjahres 2013/2014 zwei Ernten stehen – der Rest der alten Ernte aus dem Jahr 2013 - und die neue Ernte aus dem Jahr 2014. Das bedeutet unter Umständen den doppelten Ertrag und nur den normalen Aufwand.

Diese Artikel könnten Sie interessieren
Das häusliche Arbeitszimmer in Corona-Zeiten

Nach dem Einkommensteuergesetz sind grundsätzlich Kosten für ein Arbeitszimmer sowie die Kosten für dessen Ausstattung abzugsfähig, wenn dem Arbeitnehmer oder auch Unternehmer

» Weiterlesen

Energiepreispauschale für Unternehmer

Die Energiepreispauschale (EPP) wurde mit dem Steuerentlastungsgesetz 2022 beschlossen und soll starke Belastungen aufgrund gestiegener Energiepreise abmildern.

» Weiterlesen