Ehrenamtliche Tätigkeiten nicht sozialversicherungspflichtig

Ehrenamtliche Tätigkeiten sind auch dann nicht sozialversicherungspflichtig, wenn die betreffenden Personen neben Repräsentations- auch Verwaltungsaufgaben wahrnehmen und an sie angemessene pauschale Aufwandsentschädigungen gezahlt werden.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde  vor etwa 3 Jahren veröffentlicht  und ist daher möglicherweise nicht mehr aktuell. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

Im entschiedenen Fall verfügte eine Kreishandwerkerschaft über eine Geschäftsstelle mit Angestellten und einem hauptberuflichen Geschäftsführer. Der Kreishandwerksmeister, Vorstand der Kreishandwerkerschaft, war ehrenamtlich tätig, erhielt aber regelmäßig pauschale Aufwandsentschädigungen. Der Deutsche Rentenversicherung Bund sah ihn als einen geringfügig Beschäftigten an und verlangte Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung nach.

Zu Unrecht, wie das Bundessozialgericht entschied. Ehrenamtliche Tätigkeiten seien grundsätzlich ideeller Natur und nicht auf Erwerb ausgerichtet. Die Gewährung angemessener Aufwandsentschädigungen ändere daran nichts.

Diese Artikel könnten Sie interessieren
Sonderzahlungen steuerfrei möglich

Steuerfreie Sonderzahlungen oder als Sachleistungen für Angestellte im Jahr 2020 möglich.

» Weiterlesen

Erhöhung der Hinzuverdienstgrenze

Die Weiterarbeit oder der Wiedereinstieg nach Rentenbeginn erleichtert die verschobene Hinzuverdienstgrenze für das Jahr 2020.

» Weiterlesen

Stundung der Sozialbeiträge

Befinden sich Arbeitgeber aufgrund der Corona-Krise in einer finanziellen Notlage, müssen sie zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen.

» Weiterlesen