Bilanzoffenlegung

Seit dem 01.01.2007 sind Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften (GmbH & Co. KG) verpflichtet ihre Jahresabschlüsse im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde  vor etwa 11 Jahren veröffentlicht  und ist daher möglicherweise nicht mehr aktuell. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

Ziel des EHUG (Ge­setz über elek­tro­ni­sche Han­dels­re­gis­ter und Ge­nos­sen­schafts­re­gis­ter sowie das Un­ter­neh­mens­re­gis­ter) war es, der interessierten Öffentlichkeit wie bspw. Gläubigern und Geschäftspartnern einen Überblick über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft zu vermitteln. Wer gegen die Offenlegungsverpflichtung verstößt wird mit Bußgeldern in Höhe von 2.500 bis 15.000 € belegt. Gegen die Bußgeldbescheide haben zahlreiche Unternehmen Beschwerde eingelegt. Das zentral dafür zuständige Landgericht Bonn hat in den letzten Monaten über mehr als 17.000 dieser Beschwerden entschieden. In 92 % der Fälle haben die Richter zu ungunsten der Kläger entschieden. Lediglich in 8 % der Fälle hoben die Richter die Bußgeldbescheide auf.

Diese Artikel könnten Sie interessieren
Befristete Wiedereinführung der degressiven AfA

Ebenfalls eine Renaissance erlebt die degressive Abschreibung.

» Weiterlesen

Mehrwertsteuersenkung - zweites Corona-Steuerhilfegesetz

Durch das zweite Corona-Steuerhilfegesetz wurde unter anderem die zeitlich befristete Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen.

» Weiterlesen

Zweites Corona-Steuerhilfe-Gesetz

Der Koalitionsausschuss hat Anfang Juni weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie beschlossen.

» Weiterlesen