Kein Hinweis auf Entgeltumwandlung

Muss ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmer auf die Möglichkeit, Teile des Arbeitsentgeltes in eine betriebliche Altersvorsorge umzuwandeln, aktiv hinweisen?

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde  vor etwa 7 Jahren veröffentlicht  und ist daher möglicherweise nicht mehr aktuell. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu Folgendes entschieden: Ein Arbeitgeber ist nicht von sich aus dazu verpflichtet auf die Möglichkeit der Entgeltumwandlung hinzuweisen – Arbeitnehmer können insoweit gegenüber ihrem Arbeitgeber keine Schadenersatzansprüche geltend machen.

Dem Urteil lag ein Streitfall zugrunde in dem ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber auf Schadenersatz verklagt hat. Dieser habe es pflichtwidrig unterlassen auf die Möglichkeit der Entgeltumwandlung hinzuweisen. Wäre dem Arbeitnehmer die Möglichkeit bekannt gewesen, hätte er monatlich einen Betrag in Höhe von 215 € umgewandelt, und eine Direktversicherung abgeschlossen.

Diese Artikel könnten Sie interessieren
Bundesfinanzministerium zur Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug

Mit dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften wurden die Regelungen zu Sachbezügen verschärft.

» Weiterlesen

Statt Arbeitslohn gewährte Tankgutscheine und Werbeeinnahmen unterliegen der Beitragspflicht

Tankgutscheine, die anstatt Arbeitslohn gewährt werden, sind beitragspflichtig.

» Weiterlesen

Anforderungen an steuerliche Anerkennung eines geringfügigen Ehegattenarbeitsverhältnisses

In erster Instanz wurde das Ehegattenarbeitsverhältnis vom Finanzgericht nicht anerkannt.

» Weiterlesen