Höhere Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen ab Juli 2015

Ab dem 01.07.2015 gelten für Arbeitseinkommen höhere Pfändungsfreigrenzen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde  vor etwa 7 Jahren veröffentlicht  und ist daher möglicherweise nicht mehr aktuell. Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben.

Wird Arbeitslohn gepfändet so stellt der Pfändungsschutz sicher, dass Schuldner auch dann ihr Existenzminimum sichern und die gesetzlichen Unterhaltspflichten erfüllen können. Die Höhe der Pfändungsfreigrenze wird jeweils zum 01. Juli eines jeden zweiten Jahres an die Entwicklung des steuerlichen Grundfreibetrages für das sächliche Existenzminimum angepasst – letztmalig also zum 01. Juli 2013.

Seit dem 01.07.2013 hat sich der steuerliche Grundfreibetrag um 2,76% erhöht – im gleichen Verhältnis ergibt sich nun eine Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen. Daraus ergeben sich die folgenden Werte:

Ab 01.07.2015<br>

<br>

Bis 30.06.2015<br>

Die genauen Beträge – auch für wöchentliche und tägliche Zahlweise von Arbeitseinkommen – ergeben sich aus der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2015 die unter www.bmjv.de abrufbar ist.

Diese Artikel könnten Sie interessieren
Vermietung: Energielieferungen sind steuerpflichtige Hauptleistungen

Vom Vermieter erbrachte Energielieferungen werden nicht als Nebenleistungen zur steuerfreien Wohnungsvermietung angesehen.

» Weiterlesen

Abgabefrist für Steuererklärungen für das Veranlagungsjahr 2020 verlängert

Die Abgabefrist für Steuererklärungen 2021 wurde auf den 1. November 2021 verlängert.

» Weiterlesen

Steuerliche Nutzungsdauer für beruflich angeschaffte Computer, Drucker, IT und Software verkürzt

Ab dem Veranlagungsjahr 2021 können die Kosten vollständig im Jahr des Kaufes abgesetzt werden.

» Weiterlesen